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Vincent Schorn und Darius Strätz sind US Open Weltmeister

Veröffentlicht von Jürgen (juergen) am 24.07.2013
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Bisher größer Erfolg für das Kickboxteam Schorn

Vincent Schorn und Darius Strätz sind Weltmeister

Ebern – Orlando Das Turnier: U.S. Open / World Martial Arts Championchips (Weltmeisterschaft) fand in Orlando / Florida statt.

Das Eberner Kickboxteam Schorn reiste mit den zwei Spitzensportlern Vincent Schorn und Darius Strätz, sowie als Trainer und Coach Jürgen Schorn und Bernd Strätz als Betreuer

Orlando (Florida) an, um an den World Martial Arts Championchips (Weltmeisterschaft)
Teilzunehmen.
Bei der Registrierung, konnte man die Nervosität der beiden Eberner Kickboxer deutlich erkennen, als sie die Ausmaße des Turniers realisierten.
In der Eventhalle die im Disney Resort ist, waren insgesamt 36 Kampfflächen, eine große Showbühne, Warm-Up Bereich sowie viele Messestände aufgebaut. Im Vergleich zu den Europäischen Maßstäben: In die Olympiahalle in Innsbruck passen rund 12 Kampfflächen.
Dieses Turnier der ISKA (International Sport Karate Association) ist das größte Turnier Weltweit.
Insgesamt nahmen 5000 Sportler mit 7000 Starts an dieser Meisterschaft teil.
In Vorfeld gab sich Trainer Jürgen Schorn eher zurückhaltend. "Wenn die Jungs unter den ersten Fünf kommen, dann haben wir unser Ziel erreicht."
Der harte Sidekick bringt’s
Beide, Eberner Sportler wurden im Leichtkontakt und im Pointfighting gemeldet.
Darius traf im ersten Leichtkontakt-Kampf auf einen Sportler aus England. Er hatte zur keiner Zeit Problemen und konnte diesen Kampf klar gewinnen.
Strätz Stärke ist sein extrem harter Sidekick, mit dem er die weiteren Gegner alle auspunkten konnten. Als Trainer Schorn die Kämpfe der Gegner analysierte wusste er sofort, dass es Darius in diesem Turnier recht weit bringen konnte. Und so war es dann auch: Er gewann Kampf zwei und drei gegen Sportler aus den USA klar. Die Gegner hatte teilweise sehr großen Respekt vor Strätz, für den Angst ein Fremdwort ist. Nach diesen Kämpfen hatte er sich bereits einen Namen bei den Kampfrichtern auf seiner Fläche und natürlich bei seinem Endkampfgegner der aus Guatemala kam gemacht.
Dieser versuchte zwar alles in seiner Macht stehendes zu tun, aber Darius war an diesem Tag einfach nicht zu stoppen und gewann den Weltmeistertitel mehr als verdient.
Es hat nicht ganz gereicht
Am zweien Tag stand die Disziplin Pointfighting auf den Programm.
Auch hier waren es wieder knapp 20 Sportler aus der ganze Welt in der Klasse von Strätz. In ersten Kampf hatte er es am schwersten; er traf auf einen weitaus körperlich und größenmäßig überlegenen Gegner aus den USA. Darius musste einige harte Treffer, wenn auch meistens nach dem Stopp, hinnehmen. Teilweise waren die Aktionen des Amerikaners recht unfair welche aber nicht wirklich von den Kampfrichtern geahndet wurden. Angeschlagen kämpfte er sich dennoch von Sieg zu Sieg, gegen Sportler aus Südafrika und Guatemala. In seinen Halbfinalkampf verletzte er sich beim Ausweichen an einem Stuhl des Kampfrichters so sehr, dass man ans Aufgeben dachte.
Weitergekämpft
 Aber Darius biss die Zähnen zusammen und erreichte das Finale. Hier stand ihm ein sehr starker Sportler aus Puerto Rico gegenüber. Der angeschlagene Darius konnte vor Schmerzen kaum seinen starken Sidekick einsetzen, und zu allem Unglück kam auch noch Pech dazu, als er sich im Kampf die Ferse verletzte. Er biss sich die restliche Kampfzeit durch und konnte immer wieder Treffer erzielen. Am Ende musste er leider mit einem Punkt unterschied den Kampf abgeben. Dennoch ein super zweiter Platz.
Schorn ist nicht zu stoppen
Für Vincent Schorn lief es im Leichtkontakt ebenfalls sehr gut.
Die Klasse war extrem stark besetzt, doch er konnte sich eindeutig und klar in den Vorkämpfen durchsetzten. Im Halbfinale traf er auf den Lokalmatador aus den USA. Dieser versuchte durch extremen Druck nach vorne den Kampf für sich zu entscheiden. So musste Schorn von Anfang an dagegen halten, was extrem Kondition und Kraft kostete. In einem offenen Schlagabtausch schenkten sich die Sportler nichts, es ging um den Einzug in das Finale. Kurz vor Kampfende waren beide sichtlich erschöpft. Aber Schorn mobilisierte noch einmal alle seine Kraftreserven und konnte so den Kampf für sich entscheiden.
Sichtlich gezeichnet vom Kampf musste der Eberner nun im Finale gegen einen Sportler aus Südafrika antreten. Hier konnte Vincent seine ganze Technik und Routine ausspielen. Er dominierte den Kampf von Anfang an und brachte den Sieg und somit den Weltmeistertitel sicher ohne Probleme nach Hause.
 Schorn - Pointfighting
am zweiten Tag trat Schorn im Pointfighting an. Er traf in den Vorkämpfen auf Gegner aus den USA, Südafrika und Brasilien. Die Kämpfe waren allesamt interessant und spannend. Im Finale stand ihm ein Sportler aus Italien gegenüber, den er schon aus früheren Kämpfen gut kannte.
An diesem Tag konnte sich mit 3 Punkten unterschied für eine vorangegangene Niederlage revanchieren und schaffte es so auch in dieser Klasse den WM Titel zu gewinnen.
Große Karriere vor sich
Beide Sportler zeigten ein super Leistung die kaum zu Toppen war. Das disziplinierte und kontinuierliche Training zahlte sich bei beiden voll und ganz aus. Beide, Vincent und Darius haben, wenn sie diesen Leistungsstand weiter so bei behalten eine ganz große Karriere vor sich. Dies wurde ihnen auch von einigen Trainer auf dieser WM bestätigt.
 
Bildtext:
Als Weltmeister und damit der größte Erfolg in der Vereinsgeschichte des Kickboxteams Schorn kehrten Vincent Schorn (2.v.l.) und Darius Strätz (rechts) aus Amerika zurück. Links Coach und Trainer Jürgen Schorn und 2.v.r. rechts Betreuer
Bernd Strätz.
 
Text und Bild: Sportstudio Schorn

Zuletzt geändert am: 24.07.2013 um 07:10:44

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