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Die typischen Fehler der Anfänger

Veröffentlicht von Jürgen (juergen) am 12.10.2018
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Die typischen Fehler der Anfänger

Aller Anfang ist schwer, oft aber leider auch falsch. Vor allem Männer neigen dazu, den
richtigen ersten Schritt - den Start in ein regelmäßiges Training - in die falsche Richtung zu tun.
Sie trainieren einfach darauf los - oft angeleitet von Wortführern ihres Freundeskreises
oder selbsternannten Youtube-Stars. Häufig enden diese Fehlstarts dann in
Verletzungspausen, Überforderung-Frust oder Resignations-Ausstieg. Dabei kann Fitness viel
Spaß machen, wenn man diese fünf Anfänger-Fehler vermeidet.

1. Kein Training ohne Warm-up

ein gezieltes Aufwärm-Programm soll die Durchblutung der Muskulatur intensivieren,
den Stoffwechsel aktivieren und den Körper auf die bevorstehende Belastung vorbereiten.
Dazu wird das Herz-Kreislauf-System durch 10 bis 15 Minuten Cardio-Training auf dem Laufband
oder Cross-Trainer in Schwung gebracht. Dann folgen ein paar Kraftübungen für genau jene
Muskelpartien, die im anschließenden Training angesprochen werden sollen. Zum Beispiel mit
Hantelstange ohne Gewichte

2. Keine großen Sprünge machen

Wer die Belastung langsam steigert, kommt langfristig eher ans Ziel. Die schnellen Fortschritte
am Anfang verleiten allerdings manchen dazu, zu früh zu oft zu hohe Gewichte bewegen zu
wollen. Dadurch bleibt dem Körper zu wenig Zeit zur Regeneration. Die Muskeln ermüden
 schneller, werden anfälliger für Verletzungen. Muskeln entwickeln sich aber nicht in
Trainingsphasen sondern in den Ruhezeiten.

3. Schlechte Technik bremst gute Absichten

Viele Anfänger mögen sich mit dem Erlernen der richtigen Technik aufhalten.
Stattdessen bewegen sie mit viel Schwung zu hohe Gewichte.
Damit verfehlen sie die gewünschte Wirkung auf die Zielmuskulatur,
belasten aber Bänder, Sehnen und Gelenke über Gebühr.

4. Richtig Dehnen - falscher Zeitpunkt

Das Dehnen der Muskulatur ist so wichtig wie ein richtiges Warm-up.
Nur der Zeitpunkt ändert sich beim Krafttraining.
Dann werden die Muskeln nicht vorher sondern hinterher gedehnt.
Vor allem die Antagonisten - die Gegenspieler - der trainierten Muskeln müssen dann richtig bearbeitet werden.
Nach dem Bankdrücken zum Beispiel die Rückenmuskulatur und die Bizeps.

5. Richtig trainieren, aber falsch essen

Wer trainiert, um einfach nur gut aus zu sehen, sollte nicht nur Masse aufbauen,
sondern auch Klasse zeigen. Falsch ernährte Muskeln sehen eben nicht nach Muskeln aus.
Fast Food, Pizza, Eisbomben und andere Kalorienbomben
gehören deshalb in die Tonne und nicht auf den Teller.
Proteine bauen Muskeln auf und bringen sie in Form.
Zu viel Fett dagegen macht manche Trainingsstunde zunichte.

Also: Besser öfter mal den Trainier fragen, wie Fitness fehlerfrei erfolgreich ist.

Foto: andriano cz, Shutterstock

 

Zuletzt geändert am: 12.10.2018 um 10:17:16

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