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Alex MELCHER - Alter und neuer Weltmeister im Superschwergewicht

WAKO-PRO WM - TITELVERTEIDIGUNG in Moskau

Ende Dezember verfolgten in Moskau 8.000 Zuschauer die WAKO-PRO Vollkontakt Kickbox-Weltmeisterschaft im Superschwergewicht der Profis in der Sporthalle und mehrere Hunderttausende Zuschauer am Fernseher, wo dieses Event live im "TV-Nationale" übertragen wurde.
Diese großartige Veranstaltung wurde von der Stadt Moskau persönlich ausgerichtet.
Der Deutsche Coach Antonino Spatola zeigte sich beim Betreten der Halle begeistert: "Als ich die Halle (Eispalast) nahe der Stadtmitte betrat und die Kulisse sah, traute ich meinen Augen nicht. Es war alles da: Fernsehen, Leinwände, Zuschauer und Prominenz. Der Moderator war ein russischer Schauspieler, der seine Aufgabe mit Bravour gemeistert hat.“
Für den Wolfsburger Titelträger Alex MELCHER vom Amateur Kickbox Club Wolfsburg (AKBC e.V.) wurde die WAKO- Titelverteidigung gleich zu einem großartigen Erfolg.
Der 37jährige Wolfsburger (-109,00kg) verteidigt den Titel gegen Anatoly NOSYREV (104,00kg - RUS), seines Zeichens zweifacher, amtierender Weltmeister in den beiden anderen Weltverbänden (WBFK, ISKA). Mit dem WAKO-Pro WM-Titel wollte der Russe seine Gürtelsammlung mit Heimvorteil komplettieren, doch da hatte Alex  MELCHER ein Wörtchen mitzureden. Die WAKO ist der größte Weltverband im Kickboxen mit über 2 Mio. Mitgliedern.

Kampfverlauf:
Alex MELCHER verlor die erste Runde, die zweite Runde endete unentschieden. Danach ging es zum Vorteil für Alex aufwärts. In der dritten Runde erhielt der Herausforderer Anatoly NOSYREV einen hart ausgeführten Halbkreiskick des Wolfsburgers an den Kopf, so dass er kurz auf den Beinen wackelte. Anatoly NOSYREV bewies hervorragende Nehmerqualitäten und erholte sich sofort, um die Runde fortzusetzen.
Alex MELCHER dominierte von der vierten bis zur zehnten Runde den Kampf, während Herausforderer Anatoly NOSYREV ununterbrochen Druck ausübte. In der sechsten Runde musste Anatoly NOSYREV einen harten Sidekick (Seitenfußstoß) und in der achten Runde ein Sprungdrehkick zum Kopf kassieren und ging zu Boden.
Gleichsam wie ein Stehaufmännchen stand Anatoly NOSYREV unmittelbar nach dem Sprungdrehkick gegen seinen Kopf wieder auf seinen Beinen.
In der Runde elf erhielt Anatoly NOSYREV einen Minuspunkt wegen zu wenig Kicks (mindestens sechs Kicks pro Runde muss der Kämpfer ausführen).
In Runde zwölf suchte Anatoly NOSYREV den Nahkampf und marschierte noch mal auf. Er versuchte, Alex MELCHER K.O zu schlagen, denn dies war jetzt seine einzige Chance. Doch Alex hielt bis zum Schluss das Tempo gut mit.

Fazit:
NOSYREV hat sich als ebenbürtiger Gegner erwiesen - es war ein sehr schön anzusehender professioneller WM-Kampf. Und wenn man weiß, wie schwer es ist, seinen Titel im Ausland zu verteidigen, wird man diese Titelverteidigung von Alex MELCHER noch einmal um einiges höher einstufen.
Unterstützung bei der Betreuung von Alex MELCHER während des Kampfes hatte Antonino Spatola von Alexs jüngerem Bruder Waldemar MELCHER.
Spatola: „Waldemar  MELCHER (VW-Mitarbeiter) ist extra aus Kaluga angereist, wo er derzeit von VW beschäftigt wird, um seinen Bruder und den Coach Spatola zu unterstützen.“
Für diese WM wurde als Kampfrichter aus Deutschland der ehemalige, seinerzeit ungeschlagene fünffache Weltmeister Sven Kirsten (Schweinfurt) von WAKO PRO Deutschland Präsident Jürgen Schorn eingesetzt. Sven Kirsten meisterte seine Aufgabe mit Bravour. Die medizinische Betreuung wurde vom Schweinfurter Osteopaten Thomas Schober übernommen.
Voraussichtlich wird die nächste Titelverteidigung für Alex MELCHER wieder in Russland stattfinden, gegen den gleichen Gegner stattfinden.

Über eine Großbildleinwand und eine Lasershow wurden die Kämpfer dem Publikum in der Halle und den Zuschauern zu Hause auf den Fernsehschirmen präsentiert.

 

Nach seiner erfolgreichen WM Titelverteidigung im Superschwergewicht stellten sich Alex Melcher und sein Coach Antonino Spatola den Fotografen und Medienvertretern zur Verfügung.

Die Deutsche Delegation in ihrem Luxushotel in Moskau vor dem WM Titelkampf.
v.l.n.r. Coach und Trainer Antonino Spatola, Profi-Weltmeister im Superschwergewicht Alex Melcher, sowie der Deutsche Kampfrichter Sven Kirsten.

Insgesamt 8.000 Zuschauer verfolgten in Moskau / Eispalast die WAKO-PRO Vollkontakt Kickbox-Weltmeisterschaft im Superschwergewicht der Profis zwischen Alex Melcher (-109,00kg) und dem Herausforderer Anatoly Nosyrev (104,00kg - RUS), seines Zeichens zweifacher, amtierenden Weltmeister in den beiden anderen Weltverbänden (WBFK, ISKA).

Diese großartige Veranstaltung wurde von der Stadt Moskau ausgerichtet.
In der Halle war einfach alles vorhanden: Fernsehen, Leinwände, Zuschauer, viel Russische Prominenz, sowie eine Live – Lasershow wie man sie sonst nur aus dem Profi-Boxen kennt.

Nach dem WM Kampf beim offiziellen Dinner waren ALLE natürlich bestens zu Scherzen aufgelegt. Wie hier der Ex-Profi Weltmeister Sven Kirsten (vorne), der als Kampfrichter fungierte, sowie Thomas Schober (Mitte), der die Medizinische Betreuung übernommen hatte und natürlich Profi Weltmeister im Superschwergewicht Alex Melcher.

Herausforderer Anatoly Nosyrev, vom Publikum in der Halle nach vorne gepeitscht, übte ununterbrochen Druck auf Alex Melcher aus.

In der dritten Runde erhält der Herausforderer Anatoly Nosyrev (rechts) einen hart ausgeführten Halbkreiskick von Weltmeister Alex Melcher (links) an den Kopf, so dass dieser kurz auf den Beinen wackelte. Anatoly Nosyrev bewies hervorragende Nehmerqualitäten und erholt sich sofort, um die Runde fortzusetzen.

In der sechsten Runde musste Anatoly Nosyrev einen harten Sidekick und in der achten Runde ein Sprungdrehkick zum Kopf kassieren und ging zu Boden.
Wie ein Stehaufmännchen stand er unmittelbar nach dem Sprungdrehkick gegen seinen Kopf wieder auf seinen Beinen.

Nach 12 harten Runden stand das Urteil der Kampfrichter fest. Alter und neuer Profi Weltmeister im Superschwergewicht nach der Version der WAKO-Pro wurde einstimmig Alex Melcher (links) aus Wolfsburg / Deutschland. Das Nachsehen in diesem Kampf hatte der Lokalmatador Anatoly Nosyrev (rechts)

Text und Bilder: AKBC Wolfsburg

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